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Mission: Impossible – Fallout

Geschrieben von Ronny Dombrowski am 19. Juli 2018

Mission: Impossible - Fallout

Seit 22 Jahren ist Tom Cruise mit seinem „Mission: Impossible“-Franchise nun bereits unterwegs. Zwischenzeitlich gab es immer mal wieder Gerüchte um ein baldiges Endes, doch wenn man nun nach dem sechsten Teil das Kino verlässt, wünscht man sich am liebsten mehr. Der Sommer-Blockbuster schlechthin, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!

Mission: Impossible - FalloutNachdem die IMF (Impossible Mission Force) zuletzt aufgelöst wurde, nimmt Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) in Belfast den neuesten Auftrag seines Chefs Alan Hunley (Alec Baldwin) entgegen. Diesmal wurden drei Plutonium-Kapseln gestohlen, welche wiederum auf dem Schwarzmarkt kursieren und von den Weltuntergangsterroristen „Apostel“ gekauft werden sollen. Eben diese Vereinigung plant damit drei große Anschläge, denn kein Frieden sei ohne Opfer möglich.

Während Ethan und sein Team rund um Benji (Simon Pegg) und Luther (Ving Rhames) in Berlin beim Kauf des Plutoniums in eine Falle tappen, bleibt die einzige Möglichkeit, nun als John Lark (Kopf der Terroristen) selbst in Erscheinung zu treten. Dabei legt CIA-Chefin Erica Sloane (Angela Bassett) dem Team allerdings Fußfesseln an, denn während sie nur daran interessiert ist das Plutonium wiederzuerlangen, schickt sie Attentäter August Walker (Henry Cavill) mit, um im Falle des Falles ohne Rücksicht auf Verluste eingreifen zu können.

Mission: Impossible - FalloutIn Actionfilmen wie „Mission: Impossible“ lautet die Devise stets: höher, schneller, weiter, um somit den Vorgänger noch einmal übertreffen. In „Mission: Impossible – Fallout“ wird dies zwar auch praktiziert, doch Regisseur und Drehbuchautor Christopher McQuarrie (Edge of Tomorrow) geht noch einen Schritt weiter. Er zaubert ein Drehbuch aus dem Hut, das sich eben nicht nur an wilden Actionszenen orientiert, sondern einmal mehr eine richtige Geschichte zu erzählen hat, bei der dem Zuschauer förmlich schwindlig werden wird.

Eben diese Geschichte zeichnet sich durch fein gezeichnete Figuren und zahlreiche Wendungen innerhalb der Handlung aus, wodurch der Zuschauer stets am Ball bleiben muss. Mal eben kurz im Kino auf Toilette? Vergessen Sie es, denn spätestens dann wird man den Faden verloren haben. Von Belfast nach Berlin, zum Armeestützpunkt Rammstein, nach Paris und schließlich nach Kaschmir, es geht einmal mehr wild um den Erdball. Dabei weiß der Zuschauer oft nicht, wo er ist, wer mit wem ein dunkles und hinterhältiges Spiel treibt, werden die Karten doch stets neu gemischt.

Mission: Impossible - FalloutKann CIA-Agent Walker unseren Ethan Hunt tatsächlich unterstützen? Will er ihn reinlegen? Was plant CIA-Chefin Sloane? Viele Fragen, die ständig neu interpretiert werden. Damit es aber nicht zu undurchsichtig wird, klärt Christopher McQuarrie rund 30 Minuten vor dem Ende seiner zweieinhalb Stündigen Tortur alles auf. Was dann folgt, ist ein brachiales Finale vor der malerischen Kulisse der Himalaja-Berge. Wer dachte, dass bis dahin in Paris schon ordentlich die Action abgegangen wäre, wird nun eines Besseren belehrt, einfach nur großartig.

Was in Punkto Action absolut keinerlei negativer Kritikpunkte bedarf, ist einmal mehr Tom Cruise zu verdanken. Mit seinen 55 Jahren ist er noch immer erstaunlich fit, sodass er alle seine Stunts natürlich selber drehen wollte. Fans, die den Dreh verfolgt haben, werden wissen, dass dies auch mal nach hinten losgehen kann, denn während der Dreharbeiten brach sich Cruise bei einem Fenstersprung doch tatsächlich noch den Knöchel, wodurch der Dreh um einige Wochen nach hinten geschoben werden musste.

Zusammen mit Henry „Superman“ Cavill brilliert Cruise diesmal allerdings vollends, denn Cavill stellt nicht nur einen beachtlichen Gegenspieler (?) dar, er weiß sich auch zu wehren. Bereits zu Beginn wird uns dies in einer wunderbaren Badezimmer-Szene präsentiert, wenn Cruise und Cavill auf einen kampferprobten Asiaten treffen und dieser beiden ordentlich mit einem Abflussrohr den Hintern versohlt.

„Mission: Impossible – Fallout“ ist zweifelsohne der Sommer-Blockbuster, den man unbedingt gesehen haben sollte. Eine interessante Geschichte mit zahlreichen Wendungen, brachiale Action und zwei Hauptdarsteller, die zur Höchstform auflaufen. Sehr zu empfehlen.

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Wir vergeben daher 8,5 von 10 Filmpunkten.

Copyright: Paramount

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Mission: Impossible - Fallout

Länge: 147 min

Kategorie: Action, Adventure, Thriller

Start: 02.08.2018

cinetastic.de Filmwertung: (8,5/10)

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Info

Mission: Impossible - Fallout

Mission: Impossible – Fallout

Geschrieben von Ronny Dombrowski

Länge: 147 min
Kategorie: Action, Adventure, Thriller
Start: 02.08.2018

Bewertung Film: (8,5/10)

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