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Born in China

Geschrieben von Ronny Dombrowski am 3. Januar 2018

Born in China

In den letzten Jahren hat sich Disneynature als fester Bestandteil im Bereich der Dokumentarfilme etabliert. Nach Filmen wie „Earth“, „Oceans“, „African Cats“, „Bears“, „Monkey Kingdom“ und „Chimpanzee“ erscheint mit „Born in China“ nun bereits die siebente Dokumentation in den deutschen Kinos, die einmal mehr die verschiedensten Tierfamilien in den Mittelpunkt rückt.

Born in ChinaNachdem uns Disney zuletzt in die Tiefen des Dschungels entführte, rückt diesmal der Fokus auf das Reich der Mitte. China ist nicht nur eines der größten Länder unseres Planeten, sondern auch eines der artenreichsten. Im Mittelpunkt stehen diesmal deswegen gleich drei Tierfamilien, denen sich Regisseur Lu Chuan (Project 20,000) mit seinen zahlreichen Kameramännern widmet.

Als erstes ist der weibliche Panda Ya Ya an der Reihe, die ihr Junges Mei Mei zu beschützen versucht, welches allerdings immer wieder aus der Obhut der Mutter ausbricht. Erzähler John Krasinski (13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi) verleiht dem Geschehen dabei die nötige Dramatik, wenn er als Voice-Over-Erzähler davon berichtet, wie Mei Mei bereits sehr frühzeitig versucht alleine den Bambus zu erklimmen, dabei allerdings den einen oder anderen Rückschlag erleiden muss.

Born in ChinaNeben der Familie der Pandas stehen aber auch die Affen im Fokus der Erzählung, wo sich ein gewisser Tao Tao schnell ausgegrenzt fühlt, nachdem seine jüngere Schwester geboren ist. Wo das Interesse der Eltern nun auf dem Nachwuchs ruht, versucht Tao Tao anderweitig Freunde zu finden, was schließlich in einer Gruppe gleichaltriger Artgenossen gipfelt. Mit diesen bestreitet er allerhand Abenteuer, gleichwohl berichtet Krasinski aus dem Off, dass es sich um ein völlig normales Verhalten bei Eltern und Jungen dieser Spezies handelt.

Als dritte Tierfamilie stehen die Schneeleoparden im Fokus, die hoch oben in den chinesischen Bergen leben und ein für sich beanspruchtes Gebiet für die Jagd nutzen. Leider wird für Schneeleopardin Dawa eben dies zu einem gewaltigen Problem, denn seit der Geburt ihrer beiden Jungen muss sie sich immer öfters Feinden erwehren, woraufhin es sie auch schon bald Schutz suchend in höhere Ebenen zieht.

Born in ChinaAlle drei Geschichten werden abwechselnd erzählt, was Erzähler John Krasinski mit vielen Emotionen und unterschiedlichen Stimmmustern gut für den Zuschauer herüberbringt. Wie immer werden viele menschliche Emotionen und Verhaltensweisen auf die Tiere transportiert, was auf der einen Seite recht phantasievoll ist, auf der anderen aber gerade jüngere Zuschauer ansprechen wird. Einiges ist oft dramatischer vorgetragen, als es eigentlich ist, doch ist dies dann doch zu verschmerzen. Neben den drei Tiergeschichten erfährt der Zuschauer Wissenswertes über die jeweiligen Rassen, natürlich aber auch über die Natur und das Gebiet, wo diese leben. Auf sozialkritische Elemente wird dabei weitestgehend verzichtet, denn obwohl Pandas auch in China vom Aussterben bedroht sind, würde dies doch den Rahmen von unter 80 Minuten sprengen.

Mit „Born in China“ widmet sich Disneynature einem weiteren Themengebiet, wenn sie diesmal exemplarisch drei Tierfamilien im Reich der Mitte begleiten. Auch wenn vieles sehr vermenschlicht wurde, ist insbesondere für kleinere Zuschauer gute Unterhaltung garantiert.

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Wir vergeben daher 6,5 von 10 Filmpunkten.

Copyright: Disney

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Born in China

Länge: 79 min

Kategorie: Documentary

Start: 18.01.2018

cinetastic.de Filmwertung: (6,5/10)

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Geschrieben von Ronny Dombrowski

Länge: 79 min
Kategorie: Documentary
Start: 18.01.2018

Bewertung Film: (6,5/10)

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