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Der Umleger

Geschrieben von Ronny Dombrowski am 12. September 2016

Wie in vielen anderen Bereichen, so sind auch im Horrorsegment bestimmte Handschriften im Wechsel der Jahrzehnte wiederzuerkennen. Der subtile Horror war ab den 40er Jahren das Maß aller Dinge, welcher schließlich in den späten 70er Jahren von den eher blutigen und überzeichneten Filmen abgelöst wurde. Mit „Der Umleger“ erscheint nun ein echter Klassiker des subtilen Horrors erstmals überarbeitet auf Blu-ray und DVD, der ab dem 8. September 2016 im Handel erhältlich ist. Arkansas im Jahre 1946. Im kleinen Städtchen Texarkana wird kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ein Pärchen des Nachts überfallen und auf grausame Art und Weise verstümmelt. Beide überleben nur mit Mühe und Not, doch besagtes Verbrechen soll kein Einzelfall bleiben. Nur 21 Tage später schlägt der Täter erneut zu, doch auch diesmal kann Deputy Ramsay (Andrew Prine) den Täter nicht erwischen. Mit dem Texas Ranger J.D. Morales (Ben Johnson) bringt die Polizei ihre wohl stärkste Waffe mit ins Spiel, doch während dieser noch glaubt dem Täter auf der Spur zu sein, ändert dieser plötzlich sein Vorgehen. Anstatt nun des Nachts abseits gelegene Autos und ihre Besitzer zu überfallen, sieht man ihn nun mitten in der Stadt, wo plötzlich niemand mehr sicher zu sein scheint. Mit „Der Umleger“ erschuf Charles B. Pierce (Die Nordmänner) vor genau vier Jahrzehnten einen Film der alles andere als erfolgreich an den Kinokassen angelaufen war. Abgestempelt als besserer B-Movie versuchte Pierce mit recht wenig Geld möglichst viel herauszuholen, der mit seiner Handschrift bereits damals ein alter Hut war, änderten sich doch die Sehgewohnten radikal. Sieht man sich seinen Film mehr als 40 Jahren nach seiner Weltpremiere erneut an, ist dies zuweilen genau umgekehrt zu beobachten, denn der Zuschauer hat im Bereich des Horrorfilms inzwischen nahezu jede Grausamkeit erlebt, weswegen grade hier ein erneutes Umdenken stattgefunden hat. Der Trend geht erneut hin zum subtilen Horror, vermischt mit einer Hand voll von Krimi Elementen, wie es „Der Umleger“ bereits damals recht passend vorgemacht hat. Ein Mörder mit einem Sack auf dem Kopf schleicht sich langsam von hinten an das Auto heran, Messerstiche die sich zum Großteil im Kopf des Zuschauers abspielen, während die blanke Panik der Bevölkerung beinahe zu spüren ist. Szenen wie diese sind unter Charles B. Pierce an der Tagesordnung gewesen, der zum einen eindrucksvoll zeigte, dass man nicht duzende Tote benötigt, zum anderen aber auch darlegt, wie interessant das Geschehen in den 40er Jahren noch sein konnte. Ein wesentlicher Bestandteil dafür war ein Erzähler aus dem Off, was man zumindest damals in nahezu jedem zweiten Film sah, konnte man damit bei recht preiswerten Produktionen doch ganze Handlungsstränge einsparen. Bei „Der Umleger“ wirkt dies im ersten Moment etwas altbacken, doch verleiht es dem Werk doch grade dieses gewisse Etwas, was letztendlich den Charme der Produktion ausmachen soll. Neben einer recht vorhersehbaren Geschichte, die man aus heutiger Sicht als Mischung zwischen Horror und Krimi bezeichnen würde, machen vor allem die Darsteller jede Menge Spaß. Ben Johnson (Getaway) gefällt als markanter Texas Ranger, während Andrew Prine (Licht im Dunkel) dem Film ein wenig Humor verleiht, ohne das dieser ins lächerliche abzudriften droht.

Wie in vielen anderen Bereichen, so sind auch im Horrorsegment bestimmte Handschriften im Wechsel der Jahrzehnte wiederzuerkennen. Der subtile Horror war ab den 40er Jahren das Maß aller Dinge, welcher schließlich in den späten 70er Jahren von den eher blutigen und überzeichneten Filmen abgelöst wurde. Mit „Der Umleger“ erscheint nun ein echter Klassiker des subtilen Horrors erstmals überarbeitet auf Blu-ray und DVD, der ab dem 8. September 2016 im Handel erhältlich ist.

Wie in vielen anderen Bereichen, so sind auch im Horrorsegment bestimmte Handschriften im Wechsel der Jahrzehnte wiederzuerkennen. Der subtile Horror war ab den 40er Jahren das Maß aller Dinge, welcher schließlich in den späten 70er Jahren von den eher blutigen und überzeichneten Filmen abgelöst wurde. Mit „Der Umleger“ erscheint nun ein echter Klassiker des subtilen Horrors erstmals überarbeitet auf Blu-ray und DVD, der ab dem 8. September 2016 im Handel erhältlich ist. Arkansas im Jahre 1946. Im kleinen Städtchen Texarkana wird kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ein Pärchen des Nachts überfallen und auf grausame Art und Weise verstümmelt. Beide überleben nur mit Mühe und Not, doch besagtes Verbrechen soll kein Einzelfall bleiben. Nur 21 Tage später schlägt der Täter erneut zu, doch auch diesmal kann Deputy Ramsay (Andrew Prine) den Täter nicht erwischen. Mit dem Texas Ranger J.D. Morales (Ben Johnson) bringt die Polizei ihre wohl stärkste Waffe mit ins Spiel, doch während dieser noch glaubt dem Täter auf der Spur zu sein, ändert dieser plötzlich sein Vorgehen. Anstatt nun des Nachts abseits gelegene Autos und ihre Besitzer zu überfallen, sieht man ihn nun mitten in der Stadt, wo plötzlich niemand mehr sicher zu sein scheint. Mit „Der Umleger“ erschuf Charles B. Pierce (Die Nordmänner) vor genau vier Jahrzehnten einen Film der alles andere als erfolgreich an den Kinokassen angelaufen war. Abgestempelt als besserer B-Movie versuchte Pierce mit recht wenig Geld möglichst viel herauszuholen, der mit seiner Handschrift bereits damals ein alter Hut war, änderten sich doch die Sehgewohnten radikal. Sieht man sich seinen Film mehr als 40 Jahren nach seiner Weltpremiere erneut an, ist dies zuweilen genau umgekehrt zu beobachten, denn der Zuschauer hat im Bereich des Horrorfilms inzwischen nahezu jede Grausamkeit erlebt, weswegen grade hier ein erneutes Umdenken stattgefunden hat. Der Trend geht erneut hin zum subtilen Horror, vermischt mit einer Hand voll von Krimi Elementen, wie es „Der Umleger“ bereits damals recht passend vorgemacht hat. Ein Mörder mit einem Sack auf dem Kopf schleicht sich langsam von hinten an das Auto heran, Messerstiche die sich zum Großteil im Kopf des Zuschauers abspielen, während die blanke Panik der Bevölkerung beinahe zu spüren ist. Szenen wie diese sind unter Charles B. Pierce an der Tagesordnung gewesen, der zum einen eindrucksvoll zeigte, dass man nicht duzende Tote benötigt, zum anderen aber auch darlegt, wie interessant das Geschehen in den 40er Jahren noch sein konnte. Ein wesentlicher Bestandteil dafür war ein Erzähler aus dem Off, was man zumindest damals in nahezu jedem zweiten Film sah, konnte man damit bei recht preiswerten Produktionen doch ganze Handlungsstränge einsparen. Bei „Der Umleger“ wirkt dies im ersten Moment etwas altbacken, doch verleiht es dem Werk doch grade dieses gewisse Etwas, was letztendlich den Charme der Produktion ausmachen soll. Neben einer recht vorhersehbaren Geschichte, die man aus heutiger Sicht als Mischung zwischen Horror und Krimi bezeichnen würde, machen vor allem die Darsteller jede Menge Spaß. Ben Johnson (Getaway) gefällt als markanter Texas Ranger, während Andrew Prine (Licht im Dunkel) dem Film ein wenig Humor verleiht, ohne das dieser ins lächerliche abzudriften droht.Arkansas im Jahre 1946. Im kleinen Städtchen Texarkana wird kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ein Pärchen des Nachts überfallen und auf grausame Art und Weise verstümmelt. Beide überleben nur mit Mühe und Not, doch besagtes Verbrechen soll kein Einzelfall bleiben. Nur 21 Tage später schlägt der Täter erneut zu, doch auch diesmal kann Deputy Ramsay (Andrew Prine) den Täter nicht erwischen. Mit dem Texas Ranger J.D. Morales (Ben Johnson) bringt die Polizei ihre wohl stärkste Waffe mit ins Spiel, doch während dieser noch glaubt dem Täter auf der Spur zu sein, ändert dieser plötzlich sein Vorgehen. Anstatt nun des Nachts abseits gelegene Autos und ihre Besitzer zu überfallen, sieht man ihn nun mitten in der Stadt, wo plötzlich niemand mehr sicher zu sein scheint.

Mit „Der Umleger“ erschuf Charles B. Pierce (Die Nordmänner) vor genau vier Jahrzehnten einen Film der alles andere als erfolgreich an den Kinokassen angelaufen war. Abgestempelt als besserer B-Movie versuchte Pierce mit recht wenig Geld möglichst viel herauszuholen, der mit seiner Handschrift bereits damals ein alter Hut war, änderten sich doch die Sehgewohnten radikal. Sieht man sich seinen Film mehr als 40 Jahren nach seiner Weltpremiere erneut an, ist dies zuweilen genau umgekehrt zu beobachten, denn der Zuschauer hat im Bereich des Horrorfilms inzwischen nahezu jede Grausamkeit erlebt, weswegen grade hier ein erneutes Umdenken stattgefunden hat.

Wie in vielen anderen Bereichen, so sind auch im Horrorsegment bestimmte Handschriften im Wechsel der Jahrzehnte wiederzuerkennen. Der subtile Horror war ab den 40er Jahren das Maß aller Dinge, welcher schließlich in den späten 70er Jahren von den eher blutigen und überzeichneten Filmen abgelöst wurde. Mit „Der Umleger“ erscheint nun ein echter Klassiker des subtilen Horrors erstmals überarbeitet auf Blu-ray und DVD, der ab dem 8. September 2016 im Handel erhältlich ist. Arkansas im Jahre 1946. Im kleinen Städtchen Texarkana wird kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ein Pärchen des Nachts überfallen und auf grausame Art und Weise verstümmelt. Beide überleben nur mit Mühe und Not, doch besagtes Verbrechen soll kein Einzelfall bleiben. Nur 21 Tage später schlägt der Täter erneut zu, doch auch diesmal kann Deputy Ramsay (Andrew Prine) den Täter nicht erwischen. Mit dem Texas Ranger J.D. Morales (Ben Johnson) bringt die Polizei ihre wohl stärkste Waffe mit ins Spiel, doch während dieser noch glaubt dem Täter auf der Spur zu sein, ändert dieser plötzlich sein Vorgehen. Anstatt nun des Nachts abseits gelegene Autos und ihre Besitzer zu überfallen, sieht man ihn nun mitten in der Stadt, wo plötzlich niemand mehr sicher zu sein scheint. Mit „Der Umleger“ erschuf Charles B. Pierce (Die Nordmänner) vor genau vier Jahrzehnten einen Film der alles andere als erfolgreich an den Kinokassen angelaufen war. Abgestempelt als besserer B-Movie versuchte Pierce mit recht wenig Geld möglichst viel herauszuholen, der mit seiner Handschrift bereits damals ein alter Hut war, änderten sich doch die Sehgewohnten radikal. Sieht man sich seinen Film mehr als 40 Jahren nach seiner Weltpremiere erneut an, ist dies zuweilen genau umgekehrt zu beobachten, denn der Zuschauer hat im Bereich des Horrorfilms inzwischen nahezu jede Grausamkeit erlebt, weswegen grade hier ein erneutes Umdenken stattgefunden hat. Der Trend geht erneut hin zum subtilen Horror, vermischt mit einer Hand voll von Krimi Elementen, wie es „Der Umleger“ bereits damals recht passend vorgemacht hat. Ein Mörder mit einem Sack auf dem Kopf schleicht sich langsam von hinten an das Auto heran, Messerstiche die sich zum Großteil im Kopf des Zuschauers abspielen, während die blanke Panik der Bevölkerung beinahe zu spüren ist. Szenen wie diese sind unter Charles B. Pierce an der Tagesordnung gewesen, der zum einen eindrucksvoll zeigte, dass man nicht duzende Tote benötigt, zum anderen aber auch darlegt, wie interessant das Geschehen in den 40er Jahren noch sein konnte. Ein wesentlicher Bestandteil dafür war ein Erzähler aus dem Off, was man zumindest damals in nahezu jedem zweiten Film sah, konnte man damit bei recht preiswerten Produktionen doch ganze Handlungsstränge einsparen. Bei „Der Umleger“ wirkt dies im ersten Moment etwas altbacken, doch verleiht es dem Werk doch grade dieses gewisse Etwas, was letztendlich den Charme der Produktion ausmachen soll. Neben einer recht vorhersehbaren Geschichte, die man aus heutiger Sicht als Mischung zwischen Horror und Krimi bezeichnen würde, machen vor allem die Darsteller jede Menge Spaß. Ben Johnson (Getaway) gefällt als markanter Texas Ranger, während Andrew Prine (Licht im Dunkel) dem Film ein wenig Humor verleiht, ohne das dieser ins lächerliche abzudriften droht.Der Trend geht erneut hin zum subtilen Horror, vermischt mit einer Hand voll von Krimi Elementen, wie es „Der Umleger“ bereits damals recht passend vorgemacht hat. Ein Mörder mit einem Sack auf dem Kopf schleicht sich langsam von hinten an das Auto heran, Messerstiche die sich zum Großteil im Kopf des Zuschauers abspielen, während die blanke Panik der Bevölkerung beinahe zu spüren ist. Szenen wie diese sind unter Charles B. Pierce an der Tagesordnung gewesen, der zum einen eindrucksvoll zeigte, dass man nicht duzende Tote benötigt, zum anderen aber auch darlegt, wie interessant das Geschehen in den 40er Jahren noch sein konnte.

Ein wesentlicher Bestandteil dafür war ein Erzähler aus dem Off, was man zumindest damals in nahezu jedem zweiten Film sah, konnte man damit bei recht preiswerten Produktionen doch ganze Handlungsstränge einsparen. Bei „Der Umleger“ wirkt dies im ersten Moment etwas altbacken, doch verleiht es dem Werk doch grade dieses gewisse Etwas, was letztendlich den Charme der Produktion ausmachen soll. Neben einer recht vorhersehbaren Geschichte, die man aus heutiger Sicht als Mischung zwischen Horror und Krimi bezeichnen würde, machen vor allem die Darsteller jede Menge Spaß. Ben Johnson (Getaway) gefällt als markanter Texas Ranger, während Andrew Prine (Licht im Dunkel) dem Film ein wenig Humor verleiht, ohne das dieser ins lächerliche abzudriften droht.

Charles B. Pierces „Der Umleger“ ist ein sehenswerter Horrorfilm der alten Schule, der weniger auf blutige Morde, sondern vielmehr auf eine stimmungsvolle Inszenierung setzt.

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Wir vergeben daher 6,5 von 10 Filmpunkten.

Copyright: Tiberius Film

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Wie in vielen anderen Bereichen, so sind auch im Horrorsegment bestimmte Handschriften im Wechsel der Jahrzehnte wiederzuerkennen. Der subtile Horror war ab den 40er Jahren das Maß aller Dinge, welcher schließlich in den späten 70er Jahren von den eher blutigen und überzeichneten Filmen abgelöst wurde. Mit „Der Umleger“ erscheint nun ein echter Klassiker des subtilen Horrors erstmals überarbeitet auf Blu-ray und DVD, der ab dem 8. September 2016 im Handel erhältlich ist. Arkansas im Jahre 1946. Im kleinen Städtchen Texarkana wird kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ein Pärchen des Nachts überfallen und auf grausame Art und Weise verstümmelt. Beide überleben nur mit Mühe und Not, doch besagtes Verbrechen soll kein Einzelfall bleiben. Nur 21 Tage später schlägt der Täter erneut zu, doch auch diesmal kann Deputy Ramsay (Andrew Prine) den Täter nicht erwischen. Mit dem Texas Ranger J.D. Morales (Ben Johnson) bringt die Polizei ihre wohl stärkste Waffe mit ins Spiel, doch während dieser noch glaubt dem Täter auf der Spur zu sein, ändert dieser plötzlich sein Vorgehen. Anstatt nun des Nachts abseits gelegene Autos und ihre Besitzer zu überfallen, sieht man ihn nun mitten in der Stadt, wo plötzlich niemand mehr sicher zu sein scheint. Mit „Der Umleger“ erschuf Charles B. Pierce (Die Nordmänner) vor genau vier Jahrzehnten einen Film der alles andere als erfolgreich an den Kinokassen angelaufen war. Abgestempelt als besserer B-Movie versuchte Pierce mit recht wenig Geld möglichst viel herauszuholen, der mit seiner Handschrift bereits damals ein alter Hut war, änderten sich doch die Sehgewohnten radikal. Sieht man sich seinen Film mehr als 40 Jahren nach seiner Weltpremiere erneut an, ist dies zuweilen genau umgekehrt zu beobachten, denn der Zuschauer hat im Bereich des Horrorfilms inzwischen nahezu jede Grausamkeit erlebt, weswegen grade hier ein erneutes Umdenken stattgefunden hat. Der Trend geht erneut hin zum subtilen Horror, vermischt mit einer Hand voll von Krimi Elementen, wie es „Der Umleger“ bereits damals recht passend vorgemacht hat. Ein Mörder mit einem Sack auf dem Kopf schleicht sich langsam von hinten an das Auto heran, Messerstiche die sich zum Großteil im Kopf des Zuschauers abspielen, während die blanke Panik der Bevölkerung beinahe zu spüren ist. Szenen wie diese sind unter Charles B. Pierce an der Tagesordnung gewesen, der zum einen eindrucksvoll zeigte, dass man nicht duzende Tote benötigt, zum anderen aber auch darlegt, wie interessant das Geschehen in den 40er Jahren noch sein konnte. Ein wesentlicher Bestandteil dafür war ein Erzähler aus dem Off, was man zumindest damals in nahezu jedem zweiten Film sah, konnte man damit bei recht preiswerten Produktionen doch ganze Handlungsstränge einsparen. Bei „Der Umleger“ wirkt dies im ersten Moment etwas altbacken, doch verleiht es dem Werk doch grade dieses gewisse Etwas, was letztendlich den Charme der Produktion ausmachen soll. Neben einer recht vorhersehbaren Geschichte, die man aus heutiger Sicht als Mischung zwischen Horror und Krimi bezeichnen würde, machen vor allem die Darsteller jede Menge Spaß. Ben Johnson (Getaway) gefällt als markanter Texas Ranger, während Andrew Prine (Licht im Dunkel) dem Film ein wenig Humor verleiht, ohne das dieser ins lächerliche abzudriften droht.

Länge: 90 min

Kategorie: Crime, Drama, Horror

Start: 08.09.2016

cinetastic.de Filmwertung: (6,5/10)

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Der Umleger

Geschrieben von Ronny Dombrowski

Länge: 90 min
Kategorie: Crime, Drama, Horror
Start: 08.09.2016

Bewertung Film: (6,5/10)

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