Mitte der 60iger Jahre beobachten die NASA wie auch die Sowjetunion ein unbekannten Flugkörper auf dem benachbarten Mond abstürzen. Dies war nicht nur ein wichtiges Ereignis für die Menschheit, sondern auch der Beginn beider Länder für den Wettlauf zum Mond. John F. Kennedy begründete dies damals damit, dass er bis zum Ende des Jahrzehnts den ersten Menschen auf dem Mond sehen möchte. Am 20. Juli 1969 war es dann soweit, Apollo 11 landete auf dem Mond und Neil Armstrong schreibt Geschichte: “Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesen Sprung für die Menschheit”. Während der Funkkontakt ausfällt begeben sich die Astronauten auf die dunkle Seite des Mondes und entdecken dort das bestgehütete Geheimnis für die nächsten 40 Jahre, ein abgestürztes Raumschiff.

40 Jahre später hat Sam Witwicky (Shia LaBeouf) ganz andere Probleme. Bereits zwei Mal hat er zusammen mit den Autobots die Menschheit vor den Decepticons gerettet, aber dankt ihm dies jemand? Natürlich nicht! Sam ist mittlerweile durch das College durch und sucht verzweifelt einen Job. Während seine bezaubernde Freundin Carly (Rosie Huntington-Whiteley) einen Job bei dem steinreichen und gutaussehenden Dylan (Patrick Dempsey) hat, quält sich Sam von einem Vorstellungsgespräch zum nächsten, nur um letztendlich als Bote zu beginnen. Etwa zur selben Zeit entdecken Optimus Prime und seine Autobots in Russland ein längst verschollenes Gerät, welches nur von einem Raumschiff stammen kann, dem Schiff ihres großen Anführers Shockwave. Nachdem dieser die Regierung der USA zur Rede stellt, wird das Geheimnis rund um die Entdeckung des Mondes gelüftet und Optimus Prime entdeckt die Überreste des lange als Tod geglaubten Anführers Shockwave. Nachdem Optimus Prime diesen reaktiviert und letztendlich verraten wird, erschließt sich erst die ganze Tragweite. Ein geheimnisvoller Plan der Decepticons lief bereits vor 40 Jahren an und hat nur ein Ziel, die Rückkehr des eigenen Planeten Cybertron ins Sonnensystem der Erde…

Transformers 3Nachdem gut 2 Jahre seit dem nur im Mittelmaß endenden Transformers 2 vergangen sind, ist der Großmeister aller Explosionen zurück, Michael Bay (Armageddon – Das jüngste Gericht, Pearl Harbor). Während Bay in Transformers noch mit einer ausgeklügelten Geschichte und einer guten Mischung Action punkten konnte, hatte es dieser mit genau letzterem in Transformers 2 geradezu übertrieben. Nun fragen sich die Fans natürlich, ist Transformers 3 denn besser gelungen? Definitiv ja. Michael Bay übertrifft sich zwar auch diesmal wieder auf ein Neues mit seinen Explosionen, dennoch hat diese Fortsetzung wieder einen guten Schritt nach vorn machen können. Hierbei kann man Bays Werk mit den 3 typischen Akten einer Oper vergleichen. Anfangs stellt er uns in 10-15min die Landung auf dem Mond vor, dann kommt eine gute Stunde die Vorstellung diverser Haupt- und Nebencharaktere und letztendlich kommt das worauf wir alle gewartet haben, eine gute Stunde brachiale Action vom feinsten. Gerade bei letzterem war und ist Bay völlig in seinem Element, denn immer wenn es pufft und knallt hat dieser seine Finger im Spiel und kann noch eine Schippe drauf legen. Höhepunkt seiner Inszenierung ist unweigerlich der Kampf in und zwischen den Hochhäusern am Ende, bei dem man kaum aus dem Staunen heraus kommt.

Transformers 3Neben der Action kommt „Mann“ aber noch bei etwas anderem nicht aus dem Staunen heraus, und das ist Sams neue Freundin Carly, welche von Supermodel Rosie Huntington-Whiteley (The Victoria’s Secret Fashion Show) gespielt wird. Zum einen kann man froh sein das sich Bay gegen die Diven hafte Megan Fox durchgesetzt hat, zum anderen muss man allerdings auch an seinem Geschmack der Vertretung zweifeln. Während auch Huntington-Whiteley absolut großartig aussieht, hat diese doch absolut kein schauspielerisches Talent aufzuweisen. Die Rolle und die Beziehung zu Sam Witwicky ist dabei so dermaßen schlecht gespielt, sodass man sich ehrlich fragen muss, warum diese beiden überhaupt in einer Beziehung zusammen sein können. Während Shia LaBeouf (Wall Street: Geld schläft nicht, Transformers) sich genauso tapfer schlägt wie in den letzten beiden Teilen, wurde die Rolle von John Turturro (In the Shadow of No Towers, Cars 2) als Agent Simmons ordentlich zusammen geschnitten. War nicht er in den letzten Teilen immer der extrem witzige Part in diesen Filmen?

Transformers 3Transformers 3 verspricht genau das was viele erwarten, wenn sie diesen Film sehen möchten. Jede Menge feinste Action vom Großmeister Michael Bay, der sich mit einigen Szenen wieder einmal selber übertroffen hat. Leider muss man an dieser Stelle das gleiche Argument anbringen, was ich auch schon bei Transformers 2 genannt habe, der Film ist definitiv um gut 30 Minuten zu lang. Es kann nicht sein, dass man über eine Stunde Charaktere vorstellt und die Einleitung zeigt, bis überhaupt etwas nennenswertes in der Geschichte passiert. Da Transformers schon jetzt ein überdimensional gutes Einspielergebnis aufweisen kann, dürfte Transformers 4 nicht mehr in allzu weiter Ferne sein.

Nachdem Paramount vor kurzem Transformers 1 und 2 in der ClubCinema Edition auf Blu-ray veröffentlichte, kommt nun brand aktuell die Blu-ray/DVD zum neusten Ableger, Transformers 3. Neben der Möglichkeit den Film in Deutsch, Spanisch, Französisch und Italienisch in 5.1 Dolby Digital zu sehen, bekommen Fans von original englischer Tonspur mit 7.1 Dolby TrueHD ein wahres Sounderlebnis auf die Ohren. Absolut enttäuschend ist an dieser Stelle allerdings die Tatsache, dass Paramount weder auf die DVD Version, noch auf der Blu-ray oder gar der 3D Blu-ray Version irgendwelche Extras mit rauf gepackt hat. Wir haben weder Interviews mit den Hauptdarstellern und Michael Bay, noch haben wir die Möglichkeit den Film mit exklusiven Audiokommentaren zu sehen. Sehr enttäuschend!

 

Nachdem Sam Witwicky (Shia LaBeouf) die Welt vor den Decepticons gerettet hatte, hat sich bei ihm einiges getan. Er ist noch immer mit seiner Freundin Mikaela (Megan Fox) zusammen und möchte sich in Zukunft wichtigerem widmen, dem College. Dafür lässt er seinen geliebten Bumblebee in der Garage stehen und auch Mikaela lässt er zurück, Fernbeziehung ich komme. Leider fällt beim Packen seiner Sachen ausgerechnet ein Splitter heraus, der vom Allspark übrig geblieben ist. Ruckzuck verwandeln sich die umliegenden Küchengeräte in bösartige Decepticons, woraufhin ihn Bumblebee in letzter Sekunde retten kann. Das Treiben bleibt allerdings nicht unbeobachtet, denn der uralte Decepticon “The Fallen” beobachtet dies alles aus dem Weltraum. “The Fallen” war in der Entstehung der Menschheit bereits auf der Erde, um von dort aus die Sonne zu vernichten. Leider schaffte er dies nicht, da im letzten Moment seine Brüder den Schlüssel zu einer tödlichen Waffe versteckten und sich selbst opferten. Seitdem ist “The Fallen” auf der Suche danach und ausgerechnet Sam weiß nun, wo sich dieser befindet. Mit der Berührung des Allsparks nahm Sam all sein Wissen auf und ist nun Zielscheibe aller Decepticons, denn die Sonne muss noch immer vernichtet werden…

Transformers - Die RacheBei dem Regisseur Michael Bay (The Rock – Fels der Entscheidung) streiten sich wie so oft die Geister. Einerseits sprechen wirklich großartige Filme für ihn wie z.B. “Transformers” aus dem Jahre 2007, andererseits sind uns noch immer Filme wie “Die Insel” oder “Pearl Harbor” in Erinnerung. Mit dem Überraschungserfolg “Transformers” verstummten viele seiner Kritiker, mit “Transformers – Die Rache” dürfte dies nun allerdings wieder vorbei sein. Wenn Bay ein Markenzeichen hat, dann sind dies seine Explosionen. Immer größer, immer lauter und irgendwie fügt sich dies dann alles zu einer Geschichte zusammen, oder wie in diesem Fall dann auch nicht. Zusammen mit seinen Drehbuchautoren Ehren Kruger (Der verbotene Schlüssel, Ring), Roberto Orci (Cowboys & Aliens, Star Trek) und Alex Kurtzman (Alias – Die Agentin, Selbst ist die Braut) versuchte sich Bay an einem Nachfolger, dessen Geschichte leider nach hinten los ging. Das Drehbuch rund um “The Fallen” mag klar und logisch erscheinen, dennoch gibt es immer wieder Momente in denen man sich unweigerlich fragen muss, was möchte Bay mir hiermit sagen? Teilweise reiht er Explosion an Explosion, fügt recht unsinnige Sub-Plots ein und versucht dies alles irgendwie in einem logischen Handlungsrahmen unterzubringen. Versteht mich nicht falsch, “Transformers – Die Rache” ist keinesfalls ein schlechter Film, er ist nur leider nicht mehr der großartige Film, wie wir es noch beim Vorgänger hatten. Bay hätte im Grunde nur zwei Dinge machen müssen, weniger Explosionen und den Film um 30min kürzen, fertig.

Die Hauptdarsteller aus dem Vorgänger sind zum Glück alle noch mit an Bord, allen voran der junge Shia LaBeouf (Transformers 3, Könige der Wellen) in der Rolle des Sam Witwicky. Seine Ausstrahlung und seine Art haben sich in keiner Weise verändert und seine Leinwandpräsenz ist noch immer überwältigend. Das von mir gelobte Zusammenspiel von John Turturro (Cars 2, Margot und die Hochzeit) in der Rolle des Simmons wurde weiter ausgebaut und teilweise reiht sich nun ein guter Lacher an den anderen, jedoch ohne dies zu überstrapazieren. Die Rolle von Megan Fox hat Bay wie nicht anders zu erwarten so belassen. Sie ist noch immer auf wenige Worte reduziert, wobei sie allerdings schärfer als sonst aussieht. Egal ob nun in Hot Pants oder locker luftigen Oberteilen, die Männlichen Zuschauer kommen auf ihre Kosten. Abgerundet wird dies diesmal noch mit einem wirklich ansprechenden Soundtrack für Liebhaber der Filmmusik. Egal ob Green Day, Nickerback oder Linkin Park, die Musik rockt!

Transformers - Die RacheIm Zuge der Aktion “ClubCinema wird blau!” bringt Paramount nach “Transformers” nun auch exklusiv “Transformers – Die Rache” auf Blu-ray im unteren Preissegment heraus. Natürlich habt ihr wie gewohnt alle Vorteile des Prämienprogrammes und könnt nun noch mehr messerscharfes HD erleben. “Transformers – Die Rache” kommt natürlich in Dolby Digital 5.1 daher und unterstützt die Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch. Beim ersten Teil lag meine Kritik noch bei den durchwachsenen Blu-ray Extras und auch bei der Fortsetzung muss ich diese Kritik erneut anbringen. Wir haben diesmal lediglich den Audiokommentar von Regisseur Michael Bay und den Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman. Wo sind all die spannenden Berichte der Dreharbeiten rund um die Autobots?

 

In ferner Vergangenheit lebten auf dem Planeten Cybertron die Autobots (die Guten) und die Decepticons (die Bösen) Seite an Seite. Mit Hilfe des Allspark wurde allem Leben eingehaucht, bis ein fürchterlicher Krieg um ihn entbrannte. Unter dem Anführer Megatron wollten sich die Decepticons dem Allspark bemächtigen, dieser aber verschwand während des Krieges und gelang auf die Erde. Optimus Prime und Megatron begaben sich schließlich auf die Suche nach diesem Würfel. Auf der Erde der Neuzeit bekommt währenddessen der junge Sam Witwicky (Shia LaBeouf) von seinem Vater (Kevin Dunn) einen alten, herunter gekommenen Camaro geschenkt, der irgendwie eine Art Eigenleben zu haben scheint. Spätestens als Sam seine Traumfrau Mikaela (Megan Fox) nach Haus fahren möchte und nur noch romantische Musik aus dem Autoradio kommt, hat er seine erste böse Vorahnung. Wie sich herausstellt, hat Sams Urgroßvater damals den Allspark gefunden und diesen in die Obhut der geheimen Forschungseinrichtung Sektion 7 gegeben. Leider ist der Allspark nicht das einzige was Sektion 7 gefunden hat, denn der tiefgekühlte Megatron befindet sich ebenfalls dort. Eine unbarmherzige Jagt auf Sam beginnt und nur einer kann ihn beschützen, die Autobots unter ihrem Anführer Optimus Prime.

TransformersWenn Michael Bay (Bad Boys II, Armageddon – Das jüngste Gericht) Filmte dreht, ist der Großteil der Fans immer sehr gespalten. Zum einen versucht man sich an so großartige Film wie Bad Boys II zurück zu erinnern, zum anderen hatte man mit “Die Insel” noch einen der größten Flops des amerikanischen Kinos im Kopf, der fast 130 Mio. Dollar vernichtete. Mit „Tranformers“ war Michael Bay im Jahre 2007 wieder zurück auf der Leinwand und alle Kritiker durften sich im wahrsten Sinne des Wortes warm anziehen. Zusammen mit den Drehbuchautoren Roberto Orci (Mission: Impossible III, Die Legende des Zorro) und Alex Kurtzman (Die Insel, Fringe – Grenzfälle des FBI) holte er die erfolgreiche Trickfilm Serie der 80iger Jahre wieder zurück auf die Leinwand. Im Gegensatz zur Version von 1986 sollte diese allerdings nicht scheitern, und Bay hielt sich dran. Von dem Drehbuch mag man nun halten was man will, es erzählt die Geschichte von damals und ist in sich geschlossen. Woher der Allspark kam und warum die Autobots so aussehen wie sie aussehen, wird gar nicht erst erklärt, denn es wäre wohl sinnlos.

Mit Shia LaBeouf (Wall Street: Geld schläft nicht, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels) in der Hauptrolle hat man wohl den Jackpot schlechthin knacken können. Er spricht die verschiedensten Generationen an, verkörpert teilweise den typischen Teenager und ist dennoch überaus witzig, sodass “Transformers” nicht zu einer 0815 Popcorn Action verpufft. Zusammen mit der bildhübschen Megan Fox (New York für Anfänger, Friends with Kids) bilden sie grade in der ersten Stunde des Filmes ein wirklich erstklassiges Team, welches so manchen Lacher erfolgreich anbringen konnte. Das die Rolle von Megan Fox hierbei an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten ist, kann man hier aber kaum anlasten. Offensichtlich wurde sie (wen verwunderts) rein auf ihr Sex Appeal hin minimalistisch dargestellt. Erwähnenswert ist hierbei noch die Rolle von John Turturro (Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3, Monk) als verkappter Agent Simmons. Überaus witzige Darbietung in welcher ich ihn gern öfters sehen wollen würde.

TransformersIm Zuge der Aktion “ClubCinema wird blau!” bringt Paramount nun “Transformers” exklusiv auf Blu-ray und verbindet das wie immer mit dem allseits beliebten Prämienprogramm. “Transformers” erscheint hierbei natürlich in messerscharfem HD und Dolby Digital 5.1 in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch. Leider sind hierbei die Extras der Blu-ray etwas kurz gekommen. Neben dem Audiokommentar von Michael Bay haben wir lediglich das Heads up Display sowie die BD-Live-Features. Hier muss man eindeutig sagen, weniger ist nicht immer mehr!