
Geschichten vom einsamen Geheimagenten gegen den Rest der Welt sind bereits seit den Geschichten des berühmt berüchtigten MI6 Agenten James Bond in aller Munde, als Schriftsteller Ian Fleming diese Figur im Jahre 1952 erfunden hatte. Es folgten zwischen den Jahren 1962 und 2008 ganze 22 Filme und natürlich weckt dieses erfolgreiche System auch die Begierde anderer Produktionsteams, die von diesem Stück des Kuchens ein wenig abhaben wollen. Basierend auf der Fernsehserie “Kobra, übernehmen Sie” bzw. deren Ableger “In geheimer Mission” entstand schließlich das überaus erfolgreiche Franchise “Mission Impossible”, von dem nun bereits der vierte Teil veröffentlicht wurde.
In Budapest bemächtigt sich ein Team des IMF (Impossible Mission Force) den Abschusscodes von Nuklearen Waffen, als Agent Hanaway (Josh Holloway) in letzter Minute von der Auftragskillerin Sabine Moreau (Léa Seydoux) niedergeschossen wurde. Die beiden verbliebenden Teammitglieder Jane Carter (Paula Patton) und Benji Dunn (Simon Pegg) befreien daraufhin mit Ethan Hunt (Tom Cruise) den besten IMF-Agenten aus einem russischen Gefängnis, nur um wenig später die Schuld für eine riesige Explosion im Kreml in die Schuhe geschoben zu bekommen. Der Präsident der Vereinigten Staaten aktiviert daraufhin das Phantom Protokoll, bei dem er nicht nur die Existenz des IMF verleugnet, sondern auch die Jagd auf dieses Eröffnet. Ethan Hunt und seinem Team bleibt nur wenig Zeit, um ihre Unschuld zu beweisen und Cobolt (Michael Nyqvist) daran zu hindern die Atomwaffen zu gebrauchen…
Nachdem “Mission Impossible” im Jahre 1996 erfolgreich seinen Einstand feiern konnte, im Jahre 2000 schließlich die Fortsetzung “Mission: Impossible II” in die Kinos kam und diese dann mit dem eher durchschnittlichen “Mission: Impossible III” seinen Abschluss fand, ist es nun an der Reihe des zweimaligen Oscar-Gewinners Brad Bird (The Incredibles, Ratatouille) diese Reihe wieder unter den Zuschauern zu etablieren. Obwohl Bird bisher nur im Bereich der Animationsfilme Erfolge verbuchen konnte, kann sich “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” durchaus sehen lassen, bei dem er tatkräftige Unterstützung von J.J. Abrams (Super 8, Lost) bekam.
Gerade bei solch hochkarätigen Action Filmen ist die Geschichte immer nur am Rande interessant, muss es im Grunde doch nur genügend knallen. Die Drehbuchautoren Josh Appelbaum (Life on Mars) und André Nemec (Alias – Die Agentin) entwickelten hier einen Plot der dem genannten in die Hände spielt, hangeln sie sich doch von einem Schauplatz der Erde zum nächsten ohne dazwischen mit waghalsigen Stunts und Explosionen zu geizen. Die Reise führt von Budapest über Moskau, Dubai und Vancouver, während hierbei insbesondere die tiefergehende Geschichte fehlt, die wir noch aus den ersten drei Teilen gewohnt waren. Von Beginn an ist klar definiert wer Freund und Feind ist, sodass im späteren Verlauf des Filmes kaum noch Überraschungen zutage treten.
Die Action ist auch in “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” absolut ansehnlich und Regisseur Brad Bird legt hierbei ein immenses Tempo vor. Er hetzt praktisch von der ersten Minute an durch den Film, legt dabei immer wieder wohldosierte Pausen ein und bewegt sich so von einer Action Sequenz zur nächsten. Natürlich wollte auch diesmal Tom Cruise die meisten Stunts selber machen und so ließ er es sich nicht nehmen, an Dubai’s Burj Khalifa Tower (höchstes Gebäude der Welt) an dünnen Drahtseilen befestigt im 126. Stock die Außenfassade entlang zu rennen. Egal ob man nun besagte Action am Burj Khalifa Tower nimmt, die Explosion des Kreml oder der fulminante Showdown im Parkhaus, die Action konnte fast immer überzeugen.
Während Tom Cruise erneut eine eindrucksvolle Leistung abgab, Paula Patton (Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit) mit ihrem tief geschnittenen Abendkleid die nötige Portion Eye Candy abgab, konnte vor allem Simon Pegg (Shaun of the Dead) überzeugen. Durch gezielte Slapstick einlagen von Pegg konnte Brad Bird immer wieder Tempo aus dem Film nehmen ohne das dies negativ aufgefallen ist und so den einen oder anderen guten Lacher platzieren, der in erster Linie auf dessen Ungeschick zurückzuführen ist. Auch Millennium Star Michael Nyqvist (Verblendung, Verdammnis, Vergebung) war gewohnt stark, wobei man diesem hierbei durchaus etwas mehr Leinwandzeit hätte zugestehen können.
Ab dem 14.05.2012 ist “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” auf Blu-ray und DVD im Handel erhältlich und überzeugt neben dem gestochen scharfen Bild diesmal vor allem mit dem wirklich gelungenen Sound, der in Englisch und Deutsch im wirklich beeindruckenden Dolby TrueHD 7.1 auf der Blu-ray vorliegt. Wie immer haben wir uns für euch die Extras der Blu-ray ganz genau angesehen und sind dabei auf ein paar Interessente Dinge gestoßen. In “Mission akzeptiert” bekommen wir eine Art kleines 30 minütiges Making Of zu sehen, bei denen wir weitere Einblicke in die Dreharbeiten in Dubai und Vancouver bekommen. Wir sehen das Team im 126. Stock des Burj Khalifa Towers, Tom Cruise draußen an den Seilen hängen und Ausschnitte aus dem finalen Kampf im Autohaus. Neben sechs Minuten “Unmögliche Missionen” sind vor allem die drei entfallenen Szenen inklusive dem alternativen Beginn interessant, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Mit “Mission: Impossible – Phantom Protokoll” kann sich Brad Bird auch eindrucksvoll im Action Genre etablieren. Die Geschichte ist gut, die Action Sequenzen phänomenal und die Leistung der Darsteller überzeugend. Wenn man nun noch auf dieses völlig übertriebene product-placement verzichten könnte, hätten wir einen Film der durchaus an Teil 1 herankommen könnte.
Sommer 1979 in der kleinen Stadt Lillian in Ohio. Die Mutter des 13 jährigen Joe Lamb (Joel Courtney) starb auf tragischer Weise in der Fabrik der nur 12.000 Seelen umfassenden Kleinstadt Lillian, woraufhin sein Vater (Kyle Chandler) – der örtliche Deputy – die erzieherischen Zügel kräftig anzieht. Joe’s liebste Freizeitbeschäftigung ist allerdings das drehen von kleinen Hobby Filmen auf Super 8, woraufhin er sich eines Nachts aus dem Haus schleicht, um mit seinen Freunden Charles (Riley Griffiths), Preston (Zach Mills), Martin (Gabriel Basso), Cary (Ryan Lee) und Alice (Elle Fanning) zum nahe gelegenen Güterbahnhof zu fahren. Dort angekommen, geht die letzte Zombie-Szene locker von der Hand, würde nicht plötzlich etwas vollkommen Unerwartetes passieren. Ein Mann (Glynn Turman) in einem Pick-Up-Truck fährt gezielt auf die Gleise und steuert direkt in den ankommenden Güterzug der US-Army, der daraufhin unter lauten Explosionen entgleist und das umliegende Gebiet in Schutt und Asche verwandelt. Ihre Kamera wieder aufsammelnd und völlig geschockt finden sie den sterbenden Dr. Woodward in seinem Wagen, der mit einer Waffe drohend die Kinder zu vertreiben versucht. Schon am nächsten Tag ist nicht nur das Zugunglück in aller Munde, sondern auch die damit verbundenen Folgen. Ein riesiges Team der US-Army bevölkert den Unfallort, sammelt merkwürdige Würfel ein und versucht Deputy Lamb mit allerlei unmöglichen Ausreden von der Ungefährlichkeit der Fracht zu überzeugen, doch diese Rechnung soll ohne die 6 Freunde gemacht worden sein…
In einer Zeit in der Zauberstab schwingende Helden und von Klischees triefende Vampire die Kinoleinwand beherrschen, gibt es zwei, die sich wieder ihren eigentlichen Wurzeln zurück erinnern. Regisseur und Drehbuchautor J.J. Abrams (Lost, Mission: Impossible III) und Produzent Steven Spielberg (Schindlers Liste, Der Soldat James Ryan) versuchen sich in ihrem ersten gemeinsamen Projekt, den Zauber der 70iger und 80igerJahre wieder einzufangen, der damals mit Filmen wie “Star Wars” und “E.T.: The Extra-Terrestrial” Millionen Fans in ihren Bann reißen konnten. Als Hommage an Spielbergs großartige Filme dieser Zeit, verlegt Abrams den Schauplatz dieser Geschichte in die späten 70iger Jahre, in denen die Welt noch nicht von Technik beherrscht war, sondern die Kinder noch mit allerhand eigenen Projekten ihre Freizeit gestaltet haben. Nachdem der letzte Sommer von einer wahren Marketing Flut über “Super 8″ heimgesucht wurde, haben insbesondere wir uns gefragt, was an diesem ganzen Hype wirklich dran ist.
Ganz im Zeichen der guten alten Jugendfilme wie “E.T.: The Extra-Terrestrial”, “The Goonies” und “Cloverfield” erschafft Abrams eine Geschichte die nicht völlig neu ist, jedoch mit ihrem ganz eigenen Charme aufwarten kann. Hier geht es nicht um eine technisierte Welt mit Handys und allerhand (unnützem) Schnickschnack, hier geht es um wahre Kinderfreundschaften, dem nachgehen gemeinsamer Hobbys und dem erforschen des unbekannten. Hierfür nutzt Abrams – mit sehr viel Liebe zum Detail – wirklich wunderbar konzipierte und atmosphärische Bilder von Kameramann Larry Fong (300, Watchmen – Die Wächter), die einerseits sehr dem Stil von “The Goonies” erinnern, andererseits aber auch einige Gemeinsamkeiten mit Abrams “Lost” aufweisen können.
Star von “Super 8″ sind natürlich die Jugenddarsteller Joel Courtney (Tom Sawyer & Huckleberry Finn), Riley Griffiths (The Haunting Hour: The Series), Zach Mills (Der fremde Sohn), Gabriel Basso (Alabama Moon – Abenteuer Leben), Ryan Lee (Meeting Evil) und Elle Fanning (Der seltsame Fall des Benjamin Button), welche allesamt mit ihrer kindlichen Unschuld und ihren leuchtenden Augen den Film auch völlig allein tragen könnten. Bemerkenswert hierbei ist allerdings, dass Abrams gezielt auf junge und nahezu unbekannte Talente vertraut hat, was ihm letztendlich auch in einer großartigen Performance gedankt wurde. Die erwachsenen Darsteller wie Kyle Chandler (King Kong) und Ron Eldard (Black Hawk Down) machen hierbei ihre Sache ebenfalls gut, können jedoch zu keiner Zeit aus dem Schatten ihrer Kinder ausbrechen. Insbesondere die Geschichte von Alice und ihrem Vater wirkt hierbei leider genauso konstruiert, wie die Differenzen zwischen Joel und seinem Vater, schade!
Ab dem 05.01.2012 bringt Paramount Home Entertainment das großartige Kinder- und Jugendabenteuer in euer heimisches Wohnzimmer und kann mit allerhand Überraschungen aufwarten. In den Sprachen Deutsch, Türkisch, Französisch, Spanisch und Italienisch liegt der Ton in 5.1 Dolby Digital vor, in Englisch sogar das weitaus bessere 7.1 Dolby True HD. Für Fans von zusätzlichem Material hat sich der Verleih diesmal allerdings so richtig ins Zeug gelegt, was viele Stunden Unterhaltung versprechen kann. In einem Audiokommentar von J.J. Abrams, Bryan Burk und Larry Fong bekommen wir zu fast jeder Szene des Filmes Hintergrundwissen präsentiert und insbesondere die 97 Minuten Featurettes, haben uns positiv überrascht. In diesen erzählen Abrams, Fong und Burk von ihren persönlichen Anfängen mit dem Super 8 Medium, zeigen uns einige Ausschnitte ihrer eigenen Filme von damals und weisen auf ganz kleine Besonderheiten hin, die damals noch wirklich schwer umsetzbar waren. Persönlicher Höhepunkt von “Super 8″ war für Abrams hier allerdings das Casting wie er selber berichtet, in denen sie mehr als 5000 Kinder gesichtet haben, um das perfekte und unverbrauchte Gesicht für ihre Rolle zu bekommen. Hierbei kann insbesondere Joel Courtney so einiges erzählen, für den die Rolle seine erste Leinwanderfahrung darstellen sollte. In einem kleinen Bericht wird auf “Steel Town” selbst eingegangen, das riesige Eisenwerk sowie die Arbeiten, um die Stadt zurück in die 70iger Jahre zu versetzen. Als letzter großer Bestandteil der Featurettes berichten die Designer von “Super 8″, wie schwer die Erschaffung des eigentlichen Monsters gewesen war. Hier lag das Problem weniger an der Erstellung an sich, als an den unterschiedlichen Ansichten von Abrams und Spielberg, die sich anscheinend einfach nicht einigen konnten. Neben einer “Entschlüsselung des Zugunglücks” bilden 14 deleted Szenes von insgesamt 13min Länge den Abschluss von wirklich sehr viel Bonus Material, dass sich für jeden Fan lohnen sollte.
Mit “Super 8″ ist Abrams zwar nicht das Meisterwerk gelungen, was uns die Medien glauben machen wollten, dennoch ist es ein spannendes Abenteuer zurück zu den Wurzeln der 70iger Jahre. Ein wirklich guter Kindercast überspielt so manche Schwächen in der Story und so entsteht und Kinder- und Jugendfilm, ganz im Zeichen von “The Goonies”. Für Kinder ab 12 Jahren kann ich hierfür nur meine Empfehlung vergeben.
Grade erst gelingt dem Kopf der “Impossible Mission Force” (Tom Cruise) die Flucht aus einem russischen Gefängnis, da wartet schon direkt der nächste Auftrag auf ihn. Zusammen mit seinem neuen Team – bestehend aus der bildhübschen Agentin Jane Carter (Paula Patton) und dem IT Freak Benji Dunn (Simon Pegg) – bekommen sie die unmögliche Aufgabe, nicht nur in den Kreml einzubrechen, sondern auch von dort geheime Unterlagen zu stehlen. Leider geht diese Mission alles andere als glücklich über die Bühne, woraufhin ein noch unbekannter Gegner einen Teil des Kremls sprengt, um von seinen wahren Absichten vor Ort ablenken zu können. Die Lage zwischen den Vereinigten Staaten und Russland ist nach diesem Zwischenfall alles andere als entspannt und so aktiviert der US-Präsident seine letzte verbliebende Möglichkeit, um den Weltfrieden zu wahren. Er aktiviert “Phantom Protokoll” was das IMF nicht nur leugnet, sondern auch fortan sämtliche Unterstützung verweigert. Sollte es Ethan Hunt und seinem Team nicht gelingen die Drahtzieher zu schnappen, werden sie für das Attentat verantwortlich gemacht und weltweit als Terroristen gebrandmarkt und gejagt werden. Ohne Unterschlupf und Rückendeckung beginnt eine spannende Jagd quer über dem Globus, immer auf der Flucht vor dem russischen Geheimdienst.
Mission:Impossible ist einer jenen Filme, in denen das Franchise nicht bis zum Erbrechen gemolken wird, sondern eine Veröffentlichung immer wieder viele Jahre ins Land streichen lässt. Im Jahre 1996 erschien “Mission: Impossible”, im Jahre 2000 “Mission: Impossible II”, im Jahre 2006 dann “Mission: Impossible III” und nun wiederrum 5 Jahre später, bekommen wir “Mission:Impossible – Phantom Protokoll”. Jeder dieser Teile hatte ohne Frage seine Höhen und Tiefen und dennoch immer eines gemein, geballte Action und die brandaktuellste Technik dargestellt im Film. Nicht anders verhält es sich mit “Mission:Impossible – Phantom Protokoll”, in welchem erstmalig der zweimalige Oscar-Gewinner Brad Bird (The Incredibles, Ratatouille) den Platz als Regisseur einnahm. Ist bisher Bird eher für seine erfolgreichen Animationsfilme bekannt gewesen, war die Presse grade bei dieser Wahl im Vorfeld mehr als Skeptisch. Mit Tom Cruise (Minority Report, Top Gun) und J.J. Abrams (Super 8, Lost) an seiner Seite gelingt hier aber ein Film, der alle Skeptiker ruhig stellen sollte. Die Drehbuchautoren Josh Appelbaum (Life on Mars) und André Nemec (Alias – Die Agentin) entwickelten hier einen Plot, der zum großen Teil überzeugen kann und dennoch bei dieser Art von Film fast vollkommen unter geht.
In den Hauptrollen brillieren einmal mehr Golden Globe Gewinner Tom Cruise, Paula Patton (Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit), Jeremy Renner (28 Weeks Later), Simon Pegg (Shaun of the Dead) sowie der schwedische Star der Millennium Trilogie Michael Nyqvist (Verblendung, Verdammnis, Vergebung). Während Paula Patton hier bestenfalls mit ihrem tiefen Ausschnitt das nötige Eye Candy abgibt, sind insbesondere Cruise und Pegg jene, die den Film immer wieder bei Laune halten. Wie auch in den Teilen zuvor bestand Cruise darauf auch dieses Mal, möglichst jeden Stunt selbst zu drehen und diesmal konnte das Motto nur sein, alles was wir bisher hatten, muss um ein vielfaches übertroffen werden. Ob dies nun die Explosion des Kremls ist, die wirklich waghalsige Szene am Burj Khalifa Wolkenkratzer oder das ultimative Showdown mit Nyqvist im Parkhaus. Was wäre jedoch “Mission:Impossible – Phantom Protokoll” ohne die richtig proportionierten Slapstick einlagen? Natürlich nichts und deswegen ist wieder Simon Pegg mit an Bord, der diesmal als verkappter IT Freak nicht nur hinter seinem Schreibtisch sitzt, sondern als aktiver Agent an den Missionen selber auch teil nimmt. Dies hat zur Folge, dass sich hier grade hinsichtlich der technischen Geräte immer wieder Dinge anbahnen, die so natürlich ganz und gar nicht geplant waren. Unvergesslich als Gegenspieler bleibt natürlich Michael Nyqvist, der mit seiner Rolle in der Milennium Triologie bereits erfolgreich seinen Sprung nach Hollywood vollzogen hat.
Bei einem Film wie “Mission:Impossible – Phantom Protokoll” muss man natürlich wieder ein besonderes Augenmerk auf all die Special Effects legen, in denen sich das Team erneut selbst übertroffen hat. Mit Ausnahme der schlechten CGI Kreml Explosion, sehen wir hier Popcorn Kino vom feinsten. Ob dies nun das Klettern an der Außenfassade des Burj Khalifa Towers ist (wofür Tom Cruise kein Stunt Double hatte), der Dreh im Sandsturm, die Szene im inneren des Rechners oder der Showdown im Parkhaus, fast immer perfekt. Bei all dem ist nur eines negativ aufgestoßen, und das war diesmal die teils völlig überzogene Darstellung von Product Placement. Egal in welcher Szene Technik zum Einsatz kam, es wurde so ziemlich jedes Apple Produkt vorgestellt, was auf dem Markt existiert.
Wie auch schon bei den Mission Impossible Teilen zuvor, ist dies kein Film in den man zusammen mit seiner Freundin gehen sollte, sondern geballtes Popcorn Kino für einen gemeinsamen Abend unter Männern. Die Action ist satt und reichhaltig, der Plot ausreichend und die Darsteller über weite Strecken überzeugend, was will man mehr?
Beschreibung: Als sechs Teenager 1979 zu einer Super-8-Kamera greifen, um einen Film zu drehen, ahnen sie nicht, wie gruselig die Bilder sein werden, die die Kamera einfängt …
Es ist stockfinstere Nacht. An einer abgelegenen Zugstrecke wollen die Freunde gerade ein paar Szenen drehen, als sie Zeuge eines grausamen Vorfalls werden: Ein Pickup rast auf den Gleisen direkt auf einen entgegenkommenden Zug zu und prallt frontal mit ihm zusammen. Die Stille der Nacht wird zerstört durch das ohrenbetäubende Bersten von Metall und der grellen Explosion des Benzintanks, gefolgt von einem rasenden Feuerball, aus dem sich mit roher Gewalt der entgleisende Zug seinen Weg bahnt.
Fassungslos starren die Teenager auf die rauchenden Trümmer, als ein unheilvolles, mächtiges Pochen in einem der Waggons ihnen Angstschauer über den Rücken jagt. Was auch immer sich dort den Weg nach draußen bahnen will, hat mit menschlicher Kraft nichts zu tun. Panik bricht aus, und die Super 8-Kamera wird Zeuge eines Vorfalls, den es später so nie gegeben haben wird.
Laufzeit: 112 min
Kategorie: Mystery, Sci-Fi, Thriller
Bewertung: 7/10
Super 8 war wohl einer jenen Filme, auf die ich diesen Sommer am meisten gespannt war. Steven Spielberg als Produzent und niemand geringeres als J.J. Abrams als Regisseur, die Erwartungen waren riesig.
Wenn jemand wie J.J. Abrams einen Film dreht, dann gibt es zwangsläufig Merkmale zu anderen Filmen, wo ein gewisser Wiedererkennungswert hergestellt werden kann. In “Super 8″ haben wir die ganze Zeit dieses unbekannte, stets unsichtbare Monster. Erinnert dies nicht auch an den schwarzen Rauch in Lost? Sehr auffällig war auch immer wieder der Stil der Kamera für die niemand geringeres als Larry Fong verantwortlich war. In einigen Szenen sahen diese aus, wie die kurzen Filme der Dharma Initiative aus Lost. Wenn man schon über Gemeinsamkeiten redet, so darf man eine auf keinen Fall vergessen. “Super 8″ spielt im Jahre 1979 und welche Filme des Produzenten Steven Spielberg waren damals im Kommen? Die Vergleiche zu Filmen wie “E.T. – Der Außerirdische” oder “Die Goonies” sind hier beim besten Willen nicht von der Hand zu weisen. Eine großartige Hommage J.J. Abrams an Steven Spielbergs Filme der 80iger Jahre.
Als herausragend muss man in “Super 8″ die jungen Darsteller bezeichnen. Elle Fanning und Joel Courtney sind einfach nur großartig. Teilweise verstehen sie sich ohne Worte und können nur durch Mimik und Gestik mehr ausdrücken, als viele gestandene Hollywood Größen.
“Super 8″ ist ein Film für die ganze Familie den ich getrost weiter empfehlen kann. Jugendliche lernen eine etwas andere Kultur neben Harry Potter und Twilight kennen und die älteren wie ich, erinnern sich unweigerlich an die Klassiker von damals.